Rolltore, hierzu gehören auch Rollgitter, gelten als die Industrietore schlechthin. Zwischenzeitlich finden diese aber auch als Garagentore, zumindest wenn die Einbauverhältnisse die Montage eines Sektionaltores nicht zulassen, weite Verwendung.

Industrierolltore und -gitter gelten zu Recht als die robusten Arbeitstore, welche extrem hohe Lastwechselzahlen mit hervorragenden Dauergebrauchseigenschaften verbinden. Einzelne Hersteller haben daher die, im Rahmen der Leistungserklärung nach BauVO anzugebende, Dauerhaftigkeit für ihre Rolltore/gitter mit 200.000 Lastwechsel nach EN 12605 erklärt.

Aber nicht nur die hohen Laufleistungen, auch die vergleichsweise niedrigen Instandhaltungskosten  im Vergleich zu anderen Systemen sprechen für diese Konstruktion.

Das klassische Rolltor/Gitter besteht aus nur wenigen Teilen. Eine Welle, 2 Lager, ein Antrieb der Behang sowie 2 einfache Laufschienen fertig ist das Tor.

Zwischenzeitlich sind hieraus auch Zwitterlösungen zwischen Sektionaltor und Rolltor entstanden. Diese sogenannten Deckenlauftore für Garagen verbinden die Vorteile beider Systeme, des Rolltor/gitters mit dem Sektionaltor. Der Behang aus vergleichsweise einfachen, kleinen Profilen mit dessen horizontalen Abstellmöglichkeit unter der Decke und dem hierdurch verbundenen äußerst geringen Sturzbereich. Deckenlaufrolltore benötigen meist nur einen Sturz von wenigen cm und fahren Schienengeführt analog einem Sektionaltor unter die Decke. Durch die geringe Profilhöhe der einzelnen Profilstäbe schränken diese Tore den Durchfahrtsfreiraum kaum merklich ein. Gleichzeitig handelt es sich hierbei, korrekte Montage vorausgesetzt,  um die wahrscheinlichst leiseste Torausführung überhaupt.

 

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